Flugpaten
Flugpate, dass heisst, ein Tier mitnehmen für jemand anderen.
Tiere aus Ägypten fallen seit 1 Okt.2004 unter das neue Gesetzt. Wir von Bluemoon werden ihnen nur Tiere anvertrauen die im Besitz der vollständigen Papiere sind, so, dass sie keinerlei Schwierigkeiten haben, am Zoll einzureisen.. Auch übernehmen wir sämtliche Transportkosten.
Wir helfen ihnen das Tier einzuchecken und auf der anderen Seite erwartet sie dann Jemand um die Tiere abzunehmen, wenn sie aus dem Zoll kommen.
 
Unser Ziel ist es nicht, die Tiere zu exportieren. Doch da die Einheimischen keine, oder nur Rassenhunde wollen, sehen wir uns gezwungen die Welpen der Strassentiere auch ins Ausland zu vermitteln.
Unser Hauptziel ist die  Kastration,  mit dem Vermittlungsgeld ,   Strassenhunde und Katzen zu kastrieren. Pro ausgeführter Hund können wir hier 3-4 Tiere kastrieren!
 
Einfuhrbestimmungen in Europa von Ägypten
Impfschutz vor Tollwut muss nachgewiesen werden/Verschärfte Einfuhrbestimmungen für Haustiere aus Nicht-EU-Ländern 
 
Mit der Neuregelung zum 1. Oktober sind auch die Vorschriften für die Mitnahme von Tieren aus Drittländern, wie zum Beispiel der Türkei, verschärft worden: Bei der Einfuhr in einen EU-Mitgliedstaat müssen die Tiere tätowiert oder elektronisch gekennzeichnet sein. Zudem muss ein "Tollwuttiter", ein durch eine Blutuntersuchung bestätigter Impfschutz, nachgewiesen werden. Dabei ist zu beachten: Der Tollwuttiter kann erst bestimmt werden, wenn das Tier mindestens drei Monate alt ist, die Tollwutimpfung mindestens 30 Tage zurückliegt und der Zeitpunkt der Blutentnahme spätestens drei Monate vor Reiseantritt erfolgt. Das bedeutet: die Tiere können erst im Alter von sieben Monaten mitgeführt werden.
 
Nach den Vorgaben der EU-Heimtierverordnung sind Tiere, die Einreisebedingungen nicht erfüllen, in das Herkunftsland zurückzusenden, unter amtlicher Kontrolle zu isolieren oder - als äusserstes Mittel, sofern eine Rücksendung oder Isolierung durch Quarantäne nicht möglich ist -, zu töten. Grund für die strengen Regelungen ist die Sorge, dass aus Drittländern die Tollwut eingeschleppt wird. Dies war vor Jahren in Düsseldorf der Fall: 300 Kontaktpersonen mussten ausfindig gemacht und geimpft werden, nicht geimpfte Hunde, die Kontakt zu dem an Tollwut erkrankten Hund hatten, mussten damals eingeschläfert werden.
 
 
Diese Informationen sind auch für alle Reisenden wichtig, die sich als "Tierpaten" gewinnen lassen. Häufig werden Tiere aus anderen Mitgliedstaaten am Flughafen den Heimreisenden anvertraut, die über geltendes Recht und Anforderungen an den Transport nicht informiert sind. Verantwortlich ist derjenige, der das Tier mit sich führt oder transportiert. Verstösse gegen das Tierseuchen- und gegen das Tierschutzgesetz werden mit Bussgeldern bis zu 25.000 Euro geahndet. Fluggesellschaften sind vom Bundesministerium aufgefordert worden, bereits das "Einchecken" nicht einfuhrfähiger Tiere für den Rückflug nach Deutschland zu vermeiden. Weitere Infos über das Amt für Verbraucherschutz unter Telefon 89-93242 und 89 93376. (bu)
 
7. Oktober 2004

Quelle: http://www.duesseldorf.de/presse/pld/d2004/d2004_10/d2004_10_07/p16276.shtml